Fairbrush Story

Hinter jeder Idee steckt eine Geschichte. Bei Fairbrush ist das nicht anders. In diesem Blogbeitrag berichte ich Euch davon.

 

Unsere Gesellschaft ist in der heutigen Zeit mit unzähligen Problemen konfrontiert. Jeder von uns weiß das und kann ohne lange zu überlegen mehr als fünf davon aufzählen. Die Bandbreite reicht vom Klimawandel über die Schere zwischen arm und reich bis hin zur Umweltverschmutzung. Wir alle wissen, dass wir davon betroffen sind. Manche Themen betreffen uns mehr, andere weniger. Jedoch wissen wir, dass wir nicht wegschauen können. Doch genau an diesem Punkt stellt sich jeder die Frage: Was kann ich denn tun?

 

Diese Frage beschäftigt auch mich häufig. Als Student hat man nicht viel Geld zur Verfügung. Trotzdem, irgendwas will man machen. Meine damalige Lösung: Einkaufen nur noch mit Stofftasche!

Also gut, gedacht, getan. Stofftasche im Hausflur aufhängen und siehe da, die neue Gewohnheit ist schnell gelernt. Mit der Stofftasche die Einkäufe zu erledigen ist zwar ein guter Anfang, jedoch ist mir bewusst, dass ich mehr machen könnte – aber wie?

Auf diese Frage habe ich eine Antwort gefunden: Fairbrush.

 

Wenn ich ehrlich bin, gibt es zwei Gründe, warum ich eine Stofftasche mit zum Einkaufen nehme. Einerseits schone ich die Umwelt, da ich keine Plastiktüte benötige. Andererseits spare ich bares Geld. Der Gedanke, mit einer Handlung mehr als nur mir etwas Gutes zu tun, begeistert mich. Aber warum gibt es eigentlich so wenig Angebote, die mehreren Interessengruppen gleichzeitig einen Nutzen bieten? Darauf habe ich bis heute noch keine Antwort gefunden. Allerdings war in mir der Wunsch erweckt so ein Angebot zu erschaffen. Aber wie könnte so ein Angebot aussehen? Und wie kann man einen richtigen Mehrwert für einen Kunden schaffen? Und wie kann ein Produkt ein gesellschaftliches Problem lösen? Fragen über Fragen, aber die Neugier war geweckt und ich wollte mir mehr Gedanken darüber machen. Beim Überlegen haben sich immer mehr Rahmenbedingungen ergeben, die das Angebot enthalten sollte. Für mich war es wichtig ein Produkt anzubieten, das jeder täglich benutzt. Durch den täglichen Gebrauch wird man immer daran erinnert, dass es so einfach sein kann, etwas Gutes zu tun. Es sollte auch irgendwie messbar sein, was man damit bewegt. Am besten sollte es auch etwas sein, das für jeden von Nutzen und erschwinglich ist.


Lange habe ich überlegt. Stunden, Tage, Wochen. Meine Ideen gingen von Trinkflaschen bis zu Fahrrädern, die man aus unterschiedlichen Teilen von Schrottplatzrädern zusammenbaut. Einhundert Prozent überzeugt hat mich keine davon. Also weiterüberlegen! Irgendwann kam mir dann die zündende Idee – eine Zahnbürste. Ich hatte die Lösung jeden Tag in der Hand und musste wirklich über mich selbst lachen. Naja, ich habe es auf meine Morgenmuffeligkeit geschoben, da ist schließlich jeder schwer von Begriff, oder? Aber war die Zahnbürste jetzt wirklich das richtige Produkt?

 

Die Abfrage der Rahmenbedingung für mein Angebot und die Recherche begann erneut:

·      Das Produkt wird jeden Tag benutzt? Check!

 

·      Es ist messbar, was damit bewegt werden könnte? Check! Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass alleine in Deutschland rund 200 Millionen Zahnbürsten jedes Jahr verbraucht werden. Aber 200 Millionen? Wenn rund 80 Millionen Menschen in Deutschland, wie von Zahnärzten empfohlen, alle drei Monate eine neue Zahnbürste verwenden, braucht jeder vier Zahnbürsten im Jahr. 80.000.000 x 4 = 200.000.000? Als guter Rechner habe ich natürlich sofort den Fehler erkannt. Viele unter uns vergessen demnach den Wechsel der Zahnbürste nach drei Monaten. Gleichzeitig dachte ich mir, genau an dieser Stelle könnte doch ein Mehrwert für einen Kunden geschaffen werden.

à Der Gedanke für den rundum-sorglosen Service mit der vierteljährlichen Lieferung für den Kunden war geboren.

 

·      Das Produkt geht das gesellschaftliche Problem der Umweltverschmutzung an? Check! Meine Zahnbürste war unnötigerweise damals auch noch aus Plastik.

à Der Gedanke für die nachhaltige Bambuszahnbürste war geboren. Bezüglich der Messbarkeit ergab sich daraus folgendes:

Würde jeder in Deutschland keine Plastikzahnbürste mehr verwenden, würden wir tonnenweise Plastikmüll vermeiden.

 

·      Das Produkt ist für jeden erschwinglich? Check! Auch außerhalb von Deutschland? Die Recherche hat sich als interessanter herausgestellt als gedacht. Unzählige Hochrechnungen kommen zu dem Ergebnis, dass mehr Menschen ein Smartphone besitzen, als eine Zahnbürste. Was? Mein erster Gedanke: Kann das sein? Sind unsere Werte so verschoben? Ok, vielleicht habe ich ein bisschen voreilig Schlüsse gezogen. Also habe ich mich gefragt: Warum? Die Antwort ist sehr einfach, es gibt viele Menschen auf der Erde, die die Bedeutung der Zahnpflege mit einer Zahnbürste, wie wir sie benutzen, nicht kennen. Mundhygiene ist ein Teil der Hygiene und leider ist das Wissen darüber nicht überall selbstverständlich. Genauso ist es mit dem Wissen über Nachhaltigkeit.

à Der Gedanke für die Wissensvermittlung zu Hygiene und Nachhaltigkeit zusammen mit der Eins zu Eins Spende jeder Zahnbürste war geboren.

 

Meine Idee hat mir gefallen. Ich wollte diese neue Art von Angebot schaffen. Als ich vielen meiner Freunde davon erzählt habe waren sie begeistert. Wir glauben, dass es viele Menschen in Deutschland gibt, die einen Weg suchen auf praktische Art und Weise Verantwortung zu übernehmen. Darum gibt es heute Fairbrush.

 

Wir haben es in der Hand.

 

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