Wie werden bei Fairbrush Spendenaktionen organisiert?

Die ersten Spenden von Fairbrush waren eine wahre Erfahrung. In Deutschland wird immer versucht alles bestens zu planen. So hatte auch ich es für meine erste Spendenreise vor. Schnell wurde mir jedoch klar, dass die Menschen, die ich über das Internet erreiche, nicht die Menschen sind, die den größten Bedarf an gespendeten Zahnbürsten haben. So entschied ich mich dafür, in den Ländern vor Ort herauszufinden, wohin die Spende von Fairbrush gehen soll. Um dies herauszufinden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist die Hilfe von Freunden und Bekannten. So wurde auch die letzte Spendenaktion eingefädelt. Die Vorbereitung einer Spendenaktion ist ein wahres Erlebnis. Über die tolle Erfahrung während der Spendenaktionen habe ich bereits berichtet, daher geht es in diesem Artikel mehr um das Drumherum. Um zu zeigen, wie es ablaufen kann möchte ich Euch vom der Spendenaktion in Ho Chi Minh in Vietnam erzählen.

 

Versucht man etwas Gutes zu tun, sind eigentlich immer alle Menschen um einen herum sehr hilfsbereit. So bekommt man schnell von Freunden und Bekannten hilfreiche Tipps, wenn man etwas tun möchte. Auf diese Art und Weise bin ich bei der letzten Spendenaktion vorgegangen. Über einen Freund habe ich erfahren, dass ein ferner Bekannter eine Freundin hat, die in Vietnam lebt. Die Kontaktaufnahme verlief reibungslos und schnell konnte ich mich mit Winnie, der vietnamesischen Freundin, treffen. Wir wurden herzlich in ihr Spa eingeladen und konnten dort alles bzgl. der Spende in Ruhe besprechen. Meine Reisebegleitung konnte sogar in Winnie´s Spa entspannen und es sich gut gehen lassen. 

 

In dieser Zeit konnte ich mich mit Winnie genau absprechen, wie wir bei der Spende vorgehen. Dabei habe ich unglaublich viel über Vietnam erfahren dürfen. Wann hat man im Urlaub schon einmal die Chance, so viele Fragen über Land und Leute zu stellen? Zum Beispiel habe ich gelernt, dass in Vietnam Blumen als Geschenk das Wünschen von Erfolg symbolisiert oder dass im Herbst häufig Nahrungsmittel in Tempel gespendet werden. Daher haben wir auch Reis und Nudeln mitgespendet. Die Spenden gingen an ein Waisenhaus in Ho Chi Ming Stadt, das von Mönchen des nebenanliegenden Tempel geführt wird. Um den Kindern nachhaltig etwas beizubringen, war Winnie gleichzeitig als Übersetzerin tätig. 

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch, Winnie und Jochen, herzlichst bedanken! Dank Euch konnten auch 20 Kinder in Ho Chi Minh Stadt ein wenig über Mundhygiene und einiges über die Bedeutung des Umweltschutzes lernen. Im Buddhismus spricht man häufig vom Karma, ich bin mir sicher, dass euch für die Hilfe Gutes wiederfahren wird.

 

Du hast Lust selbst in die Situation zu kommen etwas zu spenden? Dann melde Dich gerne bei mir! Ich freue mich, das Erlebnis einer Spende zu teilen und es anderen zu ermöglichen diese Erfahrungen zu sammeln. 

 

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