Spendenbotschafterin Alicia unterwegs in Indonesien

Als ich selbst meine erste Spendenaktion für Fairbrush durchgeführt habe, empfand ich es als ein beeindruckendes Erlebnis. Mich persönlich hat die Spendenaktion zum Nachdenken angeregt. Auch meine Freunde, die mich auf Spenden begleitet haben, gaben mir zu Verstehen, dass die Teilnahme an solch einer Spendenaktion etwas Besonderes ist. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie ich auch anderen Menschen solch ein bewegendes Erlebnis ermöglichen könnte. Daraus entstand die Idee des "Spendenbotschafters". Spendenbotschafter sind Menschen, die sich vor einer Reise in eine arme Region der Welt bei mir melden und dorthin zu spendende Bambuszahnbürsten mitnehmen, um den Menschen dort vor Ort diese Zahnbürsten zu überreichen und sie über die Bedeutung von Mundhygiene und Umweltschutz aufzuklären. Das Wissen über diese Themen ist in Entwicklungsländern leider oft noch nicht weit verbreitet. 

Steht auch bei dir eine Reise in eine solche Region an? Dann melde dich gerne bei mir und werde der nächste Spendenbotschafter.

 

Jetzt aber zum Bericht von Alicia:

"Montag, der 17. September 2018. Es war soweit: die Kamera wurde vom Ladegerät genommen, die 28 Zahnbürsten eingepackt und ab ging es zur SMP Katolik Frater Schule in Maumere, Indonesien. 

Maumere ist mit 70.000 Einwohnern die größte Stadt der indonesischen Insel Flores. Bezüglich der Schule habe ich mich bewusst gegen die Internetrecherche entschieden und durch die Hilfe Einheimischer die Schule ausfindig gemacht. Geplant war eine Spendenaktion für die Schüler und Schülerinnen der dritten Klasse. 

Bereits bei Betreten des Schulgeländes waren die Kinder vor Neugierde kaum zu halten, als sie mich auf dem Schulflur gesehen haben. Die freudigen Kindergesichter erweckten in mir das Bedürfnis jedem Einzelnen eine Zahnbürste zu geben. Ohne zu wissen was sie erwartet, haben mir die Schüler und Schülerinnen die volle Aufmerksamkeit geschenkt und mich mit den wenigen ihn bekannten englischen Worten, wie „Hi Miss, how are you?“, begrüßt. 

 

Die von mir aufgesuchte Englischlehrerin war zunächst ein wenig überrumpelt und zudem wurde sie mit Fragen der Kinder, was es denn mit dem ungewöhnlichen europäischen Besuch auf sich hat, gelöchert.

Nach Absprache mit dem Schuloberhaupt wies sie mir eine siebte Klasse zu. Dankbar darüber, dass sie sofort ein Zeitfenster für mich gefunden haben, wurde ich zur Klasse geführt.  

Auf dem Schulhof haben sich die Siebtklässler in einem Halbkreis aufgestellt. Mit Hilfe der Englischlehrerin, die als Dolmetscherin übersetzte, konnte ich ihnen von dem Spendenprojekt und den ökologischen Vorteilen der Fairbrush berichten. Voller Freude haben die Kinder die Zahnbürsten entgegen genommen. Nur das gemeinsame Zähneputzen lief nicht planmäßig ab, da die Schule gerade kein fließendes Wasser hatte. Trotzdem gingen die Schüler und Schülerinnen voller Freude und Stolz zurück in ihr Klassenzimmer und zeigten auf dem Weg dorthin ihren Mitschülern das erhaltene Geschenk. 

Für mich war es eine der besten Erfahrungen zu sehen, wie ein kleiner Alltagsgegenstand eine solche Freude hervorrufen kann. Ich kann mir vorstellen auch künftig auf meinen Reisen Platz für ein kleines Päckchen in meinem Koffer zu schaffen, um dann in freudige Kinderaugen zu blicken." (Zitat von Alicia)

Alicia war eine Arbeitskollegin während meiner Werkstudententätigkeit bei KPMG. Sie hat mir damals erzählt, dass sie nach Indonesien in den Urlaub geht und in der Mittagspause ist die Idee entstanden, dass sie eine Spendenbotschafterin werden könnte. Es freut mich riesig, dass das alles so super geklappt hat! Leider ist der Bericht von mir sehr spät veröffentlicht worden. Bei der Veröffentlichung habe ich noch darauf gewartet, bis auch KPMG selbst kommuniziert, dass sie die Fairbrush als Werbemittel verwenden. Mehr dazu hier: Link Sie hat nämlich spezielle KPMG Zahnbürsten gespendet. 

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlich bei Alicia bedanken! Vielen Dank für deine Unterstützung! Und danke für deinen Einsatz, ich glaube an der Stelle kann ich mich auch im Namen der Kinder mitbedenken. Ich bin mit sicher, du hast ihnen dabei geholfen, gesünder durch ihr Leben zu gehen und dabei sogar ein wenig mehr auf die Umwelt zu achten! Danke!

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